Sonntag, 28. April 2013

Fußbodenheizung

In den letzten Wochen habe ich mich vermehrt mit der Haustechnik beschäftigt und einige Abende vor dem Laptop verbracht um irgendwelche Dinge zum Thema Heizung nachzulesen.
Das Wichtigste war dabei die Wärmepumpe und die Fußbodenheizung, welche wir für EG+DG von ProHaus bekommen werden.

Der wichtigste Begriff über den ich immer wieder gestoßen bin, ist die Heizlastberechnung.
Ohne die kann man eigentlich keine Heizung auslegen.
Die Heizlastberechnung gibt es aber von ProHaus nicht.

Auf Nachfrage wie man eine Flächenheizung auslegt, ohne Heizlastberechnung, wurde mir mitgeteilt das Aquatechnik, italienischer Hersteller der Fußbodenheizung, diese fachgerecht plant.
Das reicht mir nicht. Für mich sieht das so aus als würde ich die Katze im Sack kaufen.

Da ich mit DanBasicV (von DanFoss) bereits eine vereinfachte Heizlastberechnung gemacht habe und anschließend mit OVPlan (von Oventrop) die Fußbodenheizung genau bestimmen konnte, weiß ich bereits wieviel Meter Rohr, welchen Verlegeabstand und wieviel Heizkreise wir brauchen werden.
Es sei zu erwähnen das bei einer Luft-Wasser Wärmepumpe der Verlegeabstand möglichst klein sein sollte (10mm) damit die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe niedrig gehalten werden kann.

Mit diesen Informationen kann man ganz einfach bei selfio.de, profiheizshop.de oder heima24.de alle benötigten Teile der Fußbodenheizung selbst bestellen.

Nichtsdestotrotz werde ich beim Ausstattungstermin das Thema Fußbodenheizung nochmals ansprechnen. Falls ich dann nicht genügend Informationen erhalte werden wir die Fußbodenheizung einfach abmustern.



Kommentare:

  1. Hallo!
    Das mit der fehlenden Heizlastberechnung ist zwar ärgerlich, aber nicht kriegsentscheidend. Für die Fußbodenheizung ist hauptsächlich ein korrekter hydraulischer Ausgleich wichtig, d.h. es muss sichergestellt werden, dass die Durchflussmengen bei allen Leitungen trotz unterschiedlicher Länge halbwegs gleich sind, andernfalls gibt es unterschiedlich warme Bereiche. Wofür die Heizlastberechnung wirklich wichtig ist, ist die notwendige Heizleistung der Anlage. Bei Wärmepumpen ist es extrem wichtig, dass die Leistung der Pumpe exakt an den Wärmebedarf des Hauses angepasst wird, sonst wird es entweder im Winter nicht warm oder die Heizung ist nicht nur unnötig teuer, wenn zu groß dimensioniert, sondern arbeitet auch ineffizient, wenn sie takten oder modulieren muss. Bei den Standard-Gasthermen macht es sich ProHaus ziemlich einfach, die hat 21kW Maximalleistung, egal welcher Haustyp versorgt werden muss. Die Therme kann auch modulieren - für den Wirkungsgrad ist das aber auch nicht wirklich ideal. Der Ehrlichkeit halber: bei Gasthermen weniger dramatisch als bei LWWP.

    Beste Grüße

    Falk

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  2. Da kann ich dir nur bedingt zustimmen, Falk.
    Die Heizlastberechnung wird auch verwendet um den Verlegeabstand und dadurch auch die Anzahl der Heizkreise zu bestimmen.
    Natürlich kann man pauschal sagen das bei einer LWWP ein Verlegeabstand von 10mm gut ist, um die VL so niedrig wie möglich zu halten.

    Jedoch glaube ich nicht das ProHaus soviel Rohr liefert das man in allen notwendigen Räumen ein VA von 10mm verlegen kann.
    Desweiteren gehe ich auch davon aus das die Heizkreislänge von max. 100-120m nicht eingehalten wird, aber ich lasse mich da gern beim Ausstatttungstermin von ProHaus überraschen.
    Zur Zeit denke ich aber das ich die Fußbodenheizung bei selfio.de online bestelle, dann weiß ich wenigstens was ich bekomme :)

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